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Die Bezeichnung "Vorderflächenspiegel (VS)" ist im Grundsatz für jeden Spiegel anwendbar, dessen erste Grenzfläche eine verspiegelte Oberfläche darstellt. Im Gegensatz zu einem Rückflächenspiegel (Verspiegelung der zweiten Grenzfläche), bei dem der passierende Strahl an der zweiten Grenzfläche stark und an der ersten Grenzfläche leicht reflektiert wird, werden die aus diesem Strahlengang resultierenden Doppelbilder bei einem Vorderflächenspiegel vermieden. Aufgabe einer Verspiegelung ist die Reflexion von Strahlung, einstellbar für UV-, VIS- und IR-Bereich.
Vorderflächenspiegel werden meistens durch das Aufbringen von metallischen Schichten realisiert, da diese über einen breiten Wellenlängenbereich eine hohe Reflektivität aufweisen. Überdies können Metallspiegel, deren Metallschichten eine eher geringe Festigkeit aufweisen, durch zusätzliche dielektrische Schichten verstärkt werden. Für Infrarot-Dioden empfiehlt sich auch Kupfer als Reflexionsmedium. Die Reflexionswerte typischer Vorderflächenspiegel liegen zwischen 88 % und 92 % und können bei hochreflektierenden Oberflächenspiegeln auch 94 % bis 99 % erreichen. Vorderflächenspiegel werden meist als Aluminiumspiegel ausgeführt und zum Teil auch als Oberflächenspiegel oder Vorderseitenspiegel bezeichnet.
Ein Vorderflächenspiegel ist ein Spiegel, dessen erste Grenzfläche die verspiegelte Oberfläche darstellt. Dadurch werden Doppelbilder vermieden, die bei Rückflächenspiegeln entstehen.
Bei Vorderflächenspiegeln wird die Reflexion an der ersten Grenzfläche erzeugt, während Rückflächenspiegel an der zweiten Grenzfläche reflektieren, was zu Doppelbildern führt.
Häufig Aluminium, aber auch Kupfer, Silber, Gold oder dielektrische Schichten können eingesetzt werden.
Typische Werte liegen zwischen 88 % und 92 %, bei hochreflektierenden Ausführungen sogar bis zu 94 %–99 %.
Sie decken UV-, VIS- und IR-Bereiche ab, abhängig vom Beschichtungsmaterial.
Floatglas, Borosilikatglas, Glaskeramik, Quarz, Metall sowie Kunststoffe wie Polycarbonat oder COC.
In Automotive, Sensortechnik, Scannertechnologie, optischem Gerätebau, Beleuchtungsoptik, Lasertechnik und Medizintechnik.
Sie erhöhen die Haltbarkeit und schützen die metallische Reflexionsschicht, ohne die Reflexionseigenschaften zu beeinträchtigen. Mehr zu dielektrischen Spiegeln
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