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Indium-Zinn-Oxid (ITO) ermöglicht transparente und elektrisch leitfähige Beschichtungen auf Glas und Kunststoffen. Es wird vor allem eingesetzt, um Oberflächen leitfähig zu machen, ohne die Lichtdurchlässigkeit im sichtbaren Bereich zu beeinträchtigen. Zusätzlich reflektiert ITO Infrarotstrahlung und eignet sich für Anwendungen wie ESD-Schutz, Heizwiderstände, Displays und optische Schichtsysteme. Ergänzende Schichten wie Siliziumdioxid können die Funktionalität weiter verbessern, etwa durch elektrische Isolierung oder Schutz vor chemischen Einflüssen.
Der Fokus von Indium-Zinn-Oxid (ITO) Beschichtungen ist die Erzeugung einer elektrisch leitfähigen Oberfläche bei gleichzeitig hoher Transparenz im sichtbaren Spektralbereich. Bedingt durch die Halbleitereigenschaften dieses Materials eignet sich ITO auch zur Reflexion langwelliger IR-Strahlung. Indium-Zinn-Oxid kann auch zur Vermeidung statischer Aufladungen (ESD), als Heizwiderstand oder zur Kontaktierung elektrischer Panels genutzt werden. Außerdem reflektiert die ITO-Beschichtung Infrarot-Strahlung. Auch für die elektrische Aktivierung von Flüssigkristallen in Micro-Displays sind ITO-Schichten geeignet.
Bei Bedarf können wir vor der Beschichtung mit ITO auch eine Passivierungsschicht aus Siliziumdioxid SiO2 aufbringen. Diese sehr dünn zwischen Glassubtrat und ITO-Beschichtung aufgebrachte Schicht erhöht die elektrische Isolierung. Außerdem dient die Schicht als Schutz, bspw. in LCD-Display-Anwendungen, damit Alkali-Oxide aus dem Glas nicht in Flüssigkristalle übertreten können.
Zudem ist ITO in optische Schichtsysteme integrierbar. So können etwa ITO-Schichten mit antireflektiven Beschichtungen ergänzt werden, um zusätzliche Eigenschaften wie Reflexionsminderung und eine Erhöhung des Bildkontrastes zu realisieren. Als Overcoat bzw. abdeckende Schicht kann ITO ebenfalls eingesetzt werden.
ITO steht für Indium-Zinn-Oxid. Es handelt sich um eine transparente und elektrisch leitfähige Schicht, die in technischen Anwendungen wie Displays, Heizgläsern oder ESD-Schutz eingesetzt wird.
Durch seine Halbleitereigenschaften ermöglicht ITO eine hohe Transmission im sichtbaren Bereich und gleichzeitig eine elektrische Leitfähigkeit. Dadurch ist die ITO-Beschichtung ideal für optoelektronische Anwendungen.
Sie bietet antistatische Eigenschaften, hohe Temperaturbeständigkeit, geringe elektrische Widerstände, Infrarotreflexion und ist stabil gegenüber Umwelteinflüssen.
Typischerweise auf Glas und Polycarbonat, aber auch auf weiteren Kunststoffen und flexiblen Substraten, je nach Kundenwunsch.
Die Beschichtung kann auf Substraten bis zu einer Kantenlänge von ca. 600 mm erfolgen. Für spezielle kundenspezifische Sonderanwendungen sind auch Kantenlangen von ca. 900 mm umsetzbar.
Die Dicke der ITO-Schicht ist abhängig vom geforderten elektrischen Flächenwiderstand, bzw. von der jeweiligen Anwendung. Typischerweise liegt die Schichtdicke zwischen ca. 10 und 300 nm.
ITO-Beschichtungen finden in unterschiedlichen Branchen Anwendung. So werden ITO-Coatings bspw. in der Mikroskopie zu ESD-Zwecken, in der Display-Technologie zur Kontaktierung oder in Defence und Space Anwendungen zur EMV-Abschirmung eingesetzt.
Ja, ITO reflektiert langwellige Infrarotstrahlung ab etwa 1500 nm. Im MWIR und LWIR sind Reflexionen von >90 % möglich.
Ja, ITO-Schichten können kontaktiert werden und eignen sich daher für elektrische Anwendungen wie Heizwiderstände oder Panels.
ITO ermöglicht die elektrische Aktivierung von Flüssigkristallen in Micro-Displays und sorgt für transparente, leitfähige Oberflächen in Bildschirmen und Display-Fenstern.
Sie erhöht die elektrische Isolierung und schützt z. B. in LCD-Anwendungen davor, dass Alkali-Oxide aus dem Glas in Flüssigkristalle übertreten.
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